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Reisebericht Helengeli (Nord-Male Atoll) vom 17. Sept. -  1. Okt. 2007

Buchung: Manta Reisen -> Sonderangebot (Pauschalreise)

Anreise: Mit Edelweiss Air ab Zürich direkt nach Male. Der Flug (ca. 9 ¼ Std.) verlief ohne besondere Vorkommnisse; alles plangemäss. Wie gewohnt guter Service. Pünktliche Landung auf Male bzw. Hulule. Wetter: stark bewölkt; jedoch zum Glück kein Regen. Nach einer ca. 30-minütigen Wartezeit wurden alle Helengeli-Passagiere aufgerufen und der knapp 5-minütige Weg zum Speedboot konnte in Angriff genommen werden. Aber was war denn das!? Statt dem gewohnten kleinen Grüppchen, das sonst Richtung Boot zottelte, waren wir von einer riesigen Menschenmenge umringt (da wären wohl fast die Fischer-Chöre neidisch geworden;-).Das zugegebenermassen attraktive Sonderangebot hat seine Wirkung nicht verfehlt und nebst den ca. 40 Personen, die Bootstransfer gebucht hatten (die Leute wurden auf 2 Boote verteilt), kamen am selben Tag noch 32 Gäste mit dem Air-Taxi an. Somit kamen am Montag total 72 neue Personen an, was bei einer Anzahl von total 50 Bungalows doch recht viel ist! Empfangen wurden wir in Male übrigens von der netten CH-Gästebetreuerin/Reiseleiterin, Daniela, die uns über das weitere Vorgehen etc. ausführlich informiert hat. Die Bootsfahrt dauerte dann knapp 1 Stunde (bei sehr guten Verhältnissen).

Ankunft: Freundliche Begrüssung durch den CH-Manager, Philipp, und weiter Richtung Rezeption bzw. Bar. Übliches Prozedere (kaltes Tuch, Begrüssungscocktail, Ausfüllen der erforderlichen Unterlagen etc.) und Einladung zu einer Info um 18.00 Uhr in der Bar. Die Insel ist fest in „Schweizer Hand“. Alles ist sehr gut durchorganisiert und auf Probleme oder Wünsche wird sofort eingegangen. Inselsprache war übrigens zu unserer Zeit „schwyzerdütsch“. Ca. 90% Schweizer vorhanden (was uns am Anfang doch ein wenig „merkwürdig“ vorkam). Helengeli war ein richtiges „little Switzerland“.
In den Wintermonaten ist die Gästezusammensetzung sicherlich internationaler. Englischkenntnisse sind zwar auch auf Helengeli vorteilhaft, aber eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Unser sonstiges „good morning“ wurde auch sofort aus dem Gedächtnis verbannt und ab sofort war der morgentliche Gruss „guete Morge“.
Inselzeit: Helengeli hat eine eigene Inselzeit. Die Uhren werden 1 Std. vorgestellt. Sonnenuntergang somit gegen 19.00 Uhr.

Insel/Strand: Die Insel ist ca. 900 x 150 m gross, liegt ziemlich isoliert im Nordosten des Nord Male Atolls und ist sehr ursprünglich. Ca. 1/3 der Insel ist für das Personal reserviert und sollte von den Gästen ungefragt nicht betreten werden. Auf Anfrage ist eine Besichtigung (kleine Führung) möglich. Wir hatten dazu leider keine Zeit mehr.
Nebst den 50 rund um die Insel verteilten Doppelbungalows findet man auf Helengeli einen Pool (sehr sauber) und ein kleines Spa (nicht genutzt). Zum Inselinneren gibt es nicht viel zu sagen (sehr ursprünglich). Mitten durch die Insel führt ein langer, gerader Weg mit kleinen Abzweigungen zu den Bungis. Die ganze Insel wird täglich gewischt und das heruntergefallene Laub beseitigt. Gegenüber der Rezeption befindet sich ein schönes Volleyballfeld und ein Tischtennistisch. Beides wurde während unseres Aufenthalts nicht genutzt.
Helengeli ist übrigens eine komplette Barfussinsel. Überall ist Sandboden; auch im Restaurant. Da es auf Helengeli auffallend viele Einsiedlerkrebse gibt, die insbesondere in der Nacht aktiv werden, waren wir am Abend immer mit Taschenlampe unterwegs, damit die Tierchen nicht ungewollt mit unseren Füssen Bekanntschaft machen….

Bungalow: Trotz der erwähnten 72 (!) Neuzugänge an diesem Montag bekamen wir den Schlüssel für das Bungi 11 überreicht und der war wirklich gut! Wunderschöne Lage ein paar Meter vom Strand entfernt mit reichlich Schatten, schönem Strand und Aussicht auf den Sonnenuntergang. Die Bungalows sind übrigens alle – mit 1 Ausnahme – Doppelbungalows. Unsere andere Hälfte, die Nr. 12, war ebenfalls sehr schön und prima gelegen, hat aber ein bisschen weniger Schatten als die 11.
Einrichtung: bequemes Bett (mit 2 verschiedenen Kopfkissen), Pult mit Schubladen, Schrank mit kostenlosem Safe, 1 Stuhl, Kühlschrank/Minibar, Kofferablage, Haarfön (befindet sich in einer Schublade) und eine gut funktionierende, leise Klimaanlage. Das Badezimmer ist relativ gross und halb-offen. 1 Innen- und 1 Aussendusche vorhanden inkl. Wäscheleine. Alles sehr funktionstüchtig und in sehr gutem Zustand. Die Bungalows selber würden wir nicht als extrem ringhörig bezeichnen (haben jedenfalls von unseren netten Nachbarn nie was gehört). Sehr ringhörig sind jedoch die offenen Badezimmer. Da hört man auch das geflüsterte Wort. Zum Glück war unser Nachbar ziemlich musikalisch. Seine regelmässigen Gesangseinlagen unter der Dusche waren sehr erheiternd;-)

Zu jedem Bungi gehören 2 Stühle und 1 Tischchen (Terrasse) sowie 2 Plastikliegen (ohne Auflagen) und 2 Plastikstühle. Auflagen für die Liegestühle (bequeme Matten) kann man für US$ 5 Person/Woche dazu mieten. Was wir auch gemacht haben.

Der Roomboy kommt 2x am Tag und wir haben das Bungalow jedes Mal in einwandfreiem Zustand vorgefunden. Wenn man will, dass das Bett neu bezogen wird, kann man das Schildchen „bitte Bett neu beziehen“ darauf legen. Wenn man neue Hand- oder Strandtücher möchte, legt man die alten auf das Mäuerchen im Badezimmer. Der Roomboy wechselt diese dann aus.

Lage: Die Bungalows 1 bis 20 (alles Doppelbungalows – ausser C1 = einstöckiger Bungalow) auf der Nord/Nord-West-Seite sind gut und empfehlenswert. Schöner breiter Sandstrand vorhanden mit direktem Blick aufs Meer. Zudem ziemlich weiter Abstand zum Nachbarbungalow und ausreichend Schatten.

Bei den Bungis ab Nr. 20 ist Vorsicht geboten. Ich habe gelesen, dass diese Bungis keinen Strand und keinen Blick aufs Meer haben. Das entspricht der Tatsache und gewisse Bungis haben wirklich eine sehr schlechte Lage. Helengeli hat sehr viele Büsche und Sträucher. Leider ist das Buschwerk teilweise so dicht, dass an gewissen Stellen fast kein Sonnenstrahl durchdringen kann. Als wir bei unserer Ankunft – bei sehr bedecktem Himmel – einen Inselrundgang gemacht haben, bin ich fast ein wenig erschrocken. Wir wären schon sehr enttäuscht gewesen, hätten wir einer dieser Bungis im „Wald“ zugeteilt bekommen. Bungiwechsel ist auf Helengeli an der Tagesordnung.

Die Lage der Bungalows mit den 40er-Nummern ist übrigens auch nicht schlecht. Aber wer auf Nummer sicher gehen will, soll doch versuchen, einen Bungalow auf der Nord-West-Seite zu ergattern.

Strand: Auf unserer Seite schöner, feiner und weisser Puderzucker-Sand. Auf der gegenüberliegenden Seite teilweise kein Strand vorhanden und ab und zu ein wenig Korallenschutt; aber die Strandsituation wechselt ja bekanntlich ständig.
Es erübrigt sich zu sagen, dass die Insel nicht am Strand umrundet werden kann.

Bewuchs: Viele Sträucher und Büsche und sehr wenig Palmen. Wenn jemand auf Helengeli von einer herunterfallenden Kokosnuss erschlagen wird, ist er wirklich ein riesengrosser Pechvogel;-)

Bar: Grosse in 2 Räume unterteilte Bar (1 Raum mit 1 Billiardtisch und 1 Dartscheibe; anderer Raum nur mit Tischchen und Sitzgelegenheit). Schöne Aussenbar/Terrasse mit Holzboden, Tischchen und Liegestühlen sowie Sonnenschirmen. Dort befindet sich auch der Pool. Die Bar bleibt so lange geöffnet, bis der letzte Gast gegangen ist. Abends hatte es nur sehr wenige Leute in der Bar. Die vielen Taucher gehen halt früh schlafen.
Anmerkung: Diejenigen Gäste, die einen Bungi im „Wald“ zugeteilt bekommen, können zum Sonnenbaden die Liegestühle bei der Bar nutzen.

Restaurant: Offenes und eigentlich schönes Restaurant mit Sandfussboden. Auch hier keine unnötigen überflüssigen Details. Es hat genug Tischchen um zu zweit zu sitzen. Eine feste Platzzuweisung gibt es nicht, man setzt sich dort hin, wo man will bzw. wo Platz ist. Wir hatten wie üblich VP gebucht, alle 3 Mahlzeiten in Buffetform.

Essen generell: Wären wir zum 1. Mal auf den Malediven gewesen, hätten wir an dieser Stelle geschrieben, dass das Essen gut gewesen sei. Verglichen mit anderen Ressorts war das Essen jedoch unterdurchschnittlich (Helengeli war unsere 10. Maledivenreise - wir haben 9 verschiedenen Inseln besucht). Wobei zu betonen ist, dass die Qualität der Speisen sehr gut und im Restaurant alles sehr sauber war. Unterdurchschnittlich war in erster Linie die Auswahl (inkl. Präsentation) sowie das Frühstück. Zum Beispiel: Salatbuffet: 3 Salate -> täglich (mittags) grüner Salat, Tomatensalat (riesige Schnitze mit grob gehackten Zwiebeln vermengt) sowie z.B. Krautsalat. Nachspeisen mittags: 3 Sorten Obst (meistens rohe, in Scheiben geschnittene Äpfel, Orangenschnitze, Wassermelone) und 1 süsses Dessert z.B. ein kleiner Kokosnusskuchen. Der Kuchen war zwar gut, aber ich habe auf Helengeli keine „Stimmen“ gehört. Die mir sonst so wohl vertraute Stimme, die mir sonst gerade bei den Nachspeisen des öfteren zuflüstert: „Mmmm, hol dir noch ein Stück, zu Hause kriegst du das nicht mehr…“ blieb auf Helengeli stumm;-) Anmerkung: Abends war das Nachtischbuffet ein wenig umfangreicher.

Der Hauptgang war gut. Täglich Fisch und Reis sowie andere Speisen. Leider ist wohl im Moment auf Helengeli der Trend angesagt, möglichst schweizerisch zu kochen. So gab’s oft Bratkartoffeln, Pommes, Kartoffelbrei, Kroketten (die waren zugegebenermassen sehr lecker), Spaghetti etc. Landestypische Gerichte wie z.B. Curry gab es nur 1 x in der Woche und zwar am „Maledivischen Abend“. Für mich als „Curry-Fan“ war das schon fast ein wenig traurig… Noch kurz was zum Frühstück: Brötchen, Brot, Toast, Marmelade, 2 verschiedene Käsesorten (gut) sowie Obst und auf Bestellung frisch zubereitete Omelettes und eine Art Pancake. Ganz ehrlich: Dermassen trockene Brötchen und so geschmackloses Brot haben wir schon lange nicht mehr gegessen! Wir sind keineswegs verwöhnte oder anspruchsvolle Esser und wenn uns jemand fragt, ob wir lieber viele schöne „Fischlis“ am Hausriff möchten oder lieber morgens ein frisches Brötchen, geben wir ganz klar dem Fisch den Vorrang. ABER: Auf den anderen Inseln waren die Brötchen immer einigermassen frisch; warum geht das auf Helengeli nicht?

Nicht vergessen zu erwähnen dürfen wir, dass der Koch mehrmals am Abend an die Tische der Gäste gekommen ist und sich erkundigt hat, ob das Essen gut geschmeckt habe. Das fanden wir sehr aufmerksam und zeigt auch, dass man das „Problem“ wohl kennt und sich weiterhin bemüht…
1 x pro Woche BBQ am Strand. War sehr schön (romantisch!) und die Essensauswahl ein bisschen grösser als gewohnt.

Essenstechnisch ist es natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, es allen recht zu machen. Wobei man hier mit ein paar kleinen Änderungen – ohne grossen finanziellen Aufwand – grosse Wirkung erzielen könnte.
Zum Beispiel: 1 Sorte Salat mehr, 1 süsses Dessert mehr und 1 schöne Curry-Ecke einrichten. (Täglich 1 Gemüse- und 1 Fisch- oder Fleischcurry anbieten. Alles auf ein mit einem bunten Tuch gedecktes Tischchen stellen, noch ein paar Holzschnitzereien als Deko und fertig.)

Inselshop, Bibliothek/PC, Rezeption: Kleiner Inselshop vorhanden. Daneben Raum mit 1 PC (Internet) und gut sortierter Bibliothek (viele deutschsprachigen Bücher vorhanden).

Ausflüge/Animation: Es werden div. Ausflüge angeboten. 1 x in der Woche findet ein Info-Abend - Vorstellen der Tauchbasis inkl. Unterwasserwelt – statt. Sonstige Animation gibt es zum Glück keine.

Hausriff: Vom Korallenbewuchs her eher Durchschnitt, vom Fischvorkommen her aber einfach SUPER! Überall Fisch! Fischschwärme fast von einem Schnorcheleinstieg bis zum anderen. Einfach toll! Schnorcheln macht auf Helengeli echt Spass. Strömung gab’s natürlich auch; diese war jedoch während unseres Aufenthalts nicht so stark. Wer Lust auf ein wenig „Aktiv-Sport“ hatte, konnte sogar dagegen anschwimmen. Ansonsten einfach den anderen Schnorcheleinstieg nutzen und sich mit der Strömung treiben lassen.
Leider war die Sandbank zu unserer Zeit nicht vorhanden bzw. knie- bis hüfttief unter Wasser. So war der Weg zu diesem Schnorcheleinstieg ziemlich weit. Aber wir hatten ja Urlaub! Obwohl Helengeli eigentlich als Taucherinsel gilt, ist sie durchwegs auch für Nur-Schnorchler empfehlenswert. Vorteil: Durch den Tag hindurch sehr viel Platz für die Schnorchler -> die Taucher sind dann unterwegs.

Tauchbasis (Ocean Pro): Zu unserer Zeit waren 52 Taucher auf Helengeli. Das sei relativ wenig, hat man uns gesagt – für uns jedoch ein wenig ungewohnt (wir waren bislang nur auf kleinen Inseln mit wenigen Tauchern). Die Tauchbasis ist dementsprechend gross, sehr sauber und auch das Leihmaterial ist in sehr gutem Zustand. Die Tauchguides sind alle sehr nett und zuvorkommend. Die Tauchbasis ist sehr gut durchorganisiert und trotz der vielen Taucher läuft alles reibungslos ab. Die Tauchdhonis waren zu unserer Zeit meistens voll. Max. 18 Taucher pro Dhoni. Da die grossen Tauchdhonis zur Verfügung stehen, inkl. Toilette, hat man auch bei Vollbesetzung gut Platz und fühlt sich nicht eingeengt. Grosses Kompliment auch an die Dhoni-Crew, die wirklich was von ihrem Handwerk versteht.

Zum Tauchen: Während unserer ersten Woche waren 4 Tauchlehrer vor Ort (der Basisleiter und Frau oder Partnerin waren im Urlaub). So konnte es schon vorkommen, dass für 18 Taucher nur 1 oder 2 Tauchlehrer mit an Bord waren. Wer sich dazu in der Lage fühlt, kann auf Helengeli selbständig bzw. alleine mit Buddy tauchen. Wer will, kann gerne dem Tauchguide nachtauchen. Für uns als „Ferientaucher“ ist es aber schon ein wenig gewöhnungsbedürftig so alleine loszutauchen, so haben wir uns immer mit ein wenig Abstand an den Tauchlehrer gehalten. Helengeli hat viele schöne Tauchplätze! Auch Weichkorallen-Fans kommen da auf ihre Kosten. Sehr gut gefallen hat uns u.a. Trix Caves, ein sehr schöner Weichkorallenplatz (so viele intakte Weichkorallen haben wir noch nie gesehen)! Unser absolutes Highlight war jedoch Fairy Tale, die Manta-Putzerstation. Wir hatten das grosse Glück während 65 Min. ununterbrochen 4 bis 5 grosse Mantas zu beobachten, die teilweise wie Ufos knapp über unsere Köpfe hinweggeschwebt sind; einfach unbeschreiblich! Alleine dafür hat sich der Besuch auf Helengeli gelohnt! Ansonsten „zieht“ es bekannterweise auf Helengeli immer ein wenig – manchmal auch ein wenig mehr;-) Es gibt aber genügend Tauchplätze, die auch für Anfänger geeignet sind. Wer es jedoch vorzieht, in kleinen Grüppchen mit Guide zu tauchen (hat natürlich den Vorteil, dass der Guide vieles sieht, was das ungeübte Auge nicht erkennt), ist auf Helengeli evtl. nicht richtig. Auf Helengeli natürlich „Nitrox for free“.

Gäste/Personal: Ca. 90% Schweizer, ein paar Engländer und Deutsche.
Das Personal war durchwegs freundlich und zuvorkommend.

Insekten: Ausser ein paar Ameisen im Bad – und das kann man bei einem halboffenen Badezimmer nicht vermeiden – keine Insekten gesichtet. Keine Moskitos.

Wetter: 1. Woche: Sehr stark bewölkt mit gelegentlichen heftigen, aber kurzen Regenschauern. 2. Woche: Fast durchgehend klar und sehr sonnig.

Fazit: Helengeli ist - schon aufgrund ihrer Form und vom Bewuchs her - sicherlich keine „Inselschönheit“ und mehr auf Funktionalität als auf Charme ausgerichtet. Wirkliches Malediven-Flair kann diese Insel nicht vermitteln. Wer Wert auf ein schön dekoriertes Bett, schöne Palmen, romantisches Ambiente und gutes Essen etc. legt, ist auf Helengeli nicht richtig. Wer jedoch in erster Linie ein gutes Hausriff, gute Tauchplätze, Ruhe und eine gut durchorganisierte Insel sucht und ein einigermassen gutes Bungalow „erwischt“, wird sich auf Helengeli sehr wohl fühlen.
Würden wir wieder nach Helengeli? Sagen wir es mal so: Wir haben nicht bereut, Helengeli gebucht zu haben und der Urlaub hat uns sehr gut gefallen. Sofern wir wieder einmal ein gutes Angebot entdecken, ist ein erneuter Besuch nicht ausgeschlossen. Zuoberst auf der Repeater-Liste steht Helengeli bei uns jedoch nicht. Taucherinsel hin oder her: auch Taucher und Taucherinnen haben irgendwo eine romantische Ader:-)